Besuch des deutsch-englischen Clubs Paderborn in der Schäferei der Biologischen Station Kreis Paderborn – Senne
Bei hochsommerlichen Temperaturen besuchte der deutsch-englische Club Paderborn am Sonntag, 28. Juni 2026, die Schäferei der Biologischen Station Kreis Paderborn – Senne. Trotz der großen Hitze stieß die Veranstaltung auf reges Interesse und bot den Teilnehmenden spannende Einblicke in die Natur der Senne und die Aufgaben der Biologischen Station.
Nach der Begrüßung der Clubmitglieder – vertreten durch die Vorsitzende Prof. Dr. Ilka Mindt und den britischen Schirmherrn Commander Colonel Tom Jefford, Normandy Kaserne Sennelager – führten Peter Rüther, Vorsitzender und Geschäftsführer des Vereins, und Christoph Schön, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender, die Gruppe auf einem Spaziergang durch die Bach- sowie Dünen- und Heidelandschaft des Naturschutzgebiets „Moosheide“.
Dabei wurden die Besonderheiten dieses wertvollen Gebietes sowie die vielfältigen Aufgaben der Biologischen Station bei der Betreuung und Entwicklung dieses und anderer Schutzgebiete vorgestellt. Die Teilnehmenden erfuhren Wissenswertes über die einzigartige zu erhaltende Kulturlandschaft und ihre Tier- und Pflanzenwelt.
Im Anschluss klang der Nachmittag mit einer Besichtigung der Schäferei und einem gemütlichen Beisammensein aus. Im Mittelpunkt standen die Arbeit der Schäferei und das Hüten der 500 Heidschnucken für den Erhalt der Senne-Heidelandschaft. Anschaulich wurde von Schäfer Mike Lindley erläutert, wie ein Arbeitstag eines Schäfers in einem Hütebetrieb verläuft und wie die Heidschnucken durch ihre extensive Beweidung einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Heideflächen leisten und damit zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten fördern.
Die Mitglieder des deutsch-englischen Clubs zeigten sich beeindruckt von dem Engagement für den Naturschutz und nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Fragen und anregenden Gesprächen. Zusätzliche anschauliche Informationen zu Jagd, Wald und Wild in der Region rundeten den Besuch ab.
„Dieser Besuch war eine gelungene Verbindung von Naturerlebnis, Information und offenem Austausch, der uns in bester Erinnerung bleiben wird“ waren sich alle Beteiligten einig“.